Glückliche Erbsen

Zukunft denken, gestalten, tun

08.01.2021
Zukunft

Ich geb‘ zu: Die Schreibpause hat gutgetan. Unter anderem weil mir dadurch erst klar geworden, wie sehr ich mir in den Wochen und Monaten davor den Kopf darüber zerbrochen habe, über was ich als nächstes schreiben könnte: Muss es sich wirklich um Corona drehen? Gibt es überhaupt noch ein anderes Thema? Will ich das alles überhaupt noch? So sollte es nicht sein. Schließlich ist Schreiben mein Ventil, meine Möglichkeit, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Allein: Die Gedanken kreisten letztes Jahr eben fast nur um diese eine Thema. Und ja, ich war es leid. Als der (mir selbst auferlegte?) Druck weggefallen ist, kamen endlich auch wieder andere Gedanken. Ich nutzte die Zeiten, in denen ich normalerweise über den nächsten Beitrag nachgedacht bzw. ihn geschrieben hätte, zum Nachdenken: Darüber, was ich mir für meine Zukunft erhoffe und wie ich das erreichen kann. Ich hatte Zeit, Dinge abzuschließen und neue Dinge anzugehen. Bei Letzterem wusste und weiß ich zum Teil immer noch nicht, was genau die Zukunft bringen wird. Doch das war und ist kein Problem, denn ich habe die Zeit auch dafür genutzt, wieder ins Vertrauen zu kommen. Ich weiß wieder, dass die Dinge so kommen, wie sie kommen sollen. Dass alles seinen Weg gehen wird. 

Das letzte Jahr war… anders. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Denn um was es jetzt geht, ist die Zukunft – obwohl wir nicht wissen, was morgen sein wird. Oder um es mit den Worten des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard zu sagen: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts; leben muss man es vorwärts.“

Das war im Grunde immer so: Wir konnten noch nie vorhersagen, was die Zukunft bringen wird. Trotzdem haben wir Pläne geschmiedet und sie in die Tat umgesetzt. Seit bald einem Jahr wissen wir allerdings: Nichts ist fix und morgen kann alles anders sein – nicht nur anders als heute, sondern als wir heute gedacht haben. Dennoch gilt es, unsere Zukunft zu gestalten – meiner Meinung nach mehr denn je. In gewisser Weise ist diese Zeit der Unsicherheit vielleicht sogar die beste Spielwiese überhaupt. Ich meine: Wenn alles unsicher ist und keiner weiß, was morgen sein wird, dann können wir uns doch darin üben, Zukunft neu zu denken – nämlich so als ob alles möglich wäre. Und wer weiß: Vielleicht IST alles möglich?! 

Zukunft denken

Zukunftskompetenz. Klingt vielleicht, als hätte ich eine „naive Pille“ geschluckt. Und wenn’s so wäre: Es wäre OK. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir nur mit einer positiven Einstellung weiterkommen. Und diese brauchen wir, um Zukunft gestalten zu können. Ja, das mag schwierig sein, vor allem wenn’s – wie derzeit – so gar nicht rundläuft. Nur gedanklich dreht es sich zum Teil heftig – allerdings in die falsche Richtung bzw. um die falschen Dinge. Nämlich nur um die Probleme. 

Wenn wir aber lösungsorientiert an die Dinge herangehen, agieren wir zugleich zukunftsorientiert. Wenn wir unsere Gedanken auf das fokussieren, was wir uns von der Zukunft tatsächlich erwarten, ist der erste Schritt getan. Erst wenn wir die richtige Einstellung zur Zukunft haben, können wir diese aktiv gestalten. Manche nennen das manifestieren. Wer in der Hinsicht Unterstützung benötigt, dem kann ich Yvonne Feldkircher empfehlen. Schau mal auf ihrer Seite und/oder auf ihrem YouTube-Kanal vorbei. Wem diese Art der Zukunftsgestaltung nicht zusagt, der kann auch Zukunftsbilder entwerfen und diese auf kreative Art und Weise konkretisieren – dabei helf’ ich gern 😉 Oder man sucht sich andere Wege. Hauptsache ist, wir fangen an, unsere Zukunft aktiv, optimistisch und mit Zuversicht zu gestalten. Vorerst in Gedanken – was zu Beginn ein bisschen Übung braucht. Je öfter wir uns allerdings darin üben, umso mehr kommen wir tatsächlich ins Tun.

 Für mich ist jedenfalls klar: Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Zukunft. Ich werde mir meine Zukunft so ausmalen, wie sie sein soll – für mich, aber auch so, wie ich sie mir für die Menschen um mich herum, für die Gesellschaft im Allgemeinen vorstelle und wünsche. Ich werde alles, was ich tue, und alles, was ich hier schreibe, unter dieses Motto stellen. Ich werde mich mit Menschen umgeben, die genauso denken. Ich werde Zukunft denken und ins Tun kommen. Und wer weiß: Vielleicht hast ja auch DU Lust dazu?! Dann fang am besten gleich heute damit an. In diesem Sinne: Auf ein tolles neues Jahr und eine spannende und vor allem lebenswerte Zukunft. 

Zukunft gestalten

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